# Anschlussspedition

*Zuletzt aktualisiert: 2026-06-16*

> Sobald Güter einen Umschlagpunkt – ein Verteilerzentrum, einen Rangierbahnhof oder einen Containerhafen – passiert haben und zum endgültigen Empfänger weiterbefördert werden müssen, übernimmt die Anschlussspedition den verbleibenden Transportabschnitt.

Sobald Güter einen Umschlagpunkt – ein Verteilerzentrum, einen Rangierbahnhof oder einen Containerhafen – passiert haben und zum endgültigen Empfänger weiterbefördert werden müssen, übernimmt die Anschlussspedition den verbleibenden Transportabschnitt. Sie operiert typischerweise mit kleineren Fahrzeugen und bündelt mehrere Zustellungen im Sammelgutverkehr, um die letzte Meile wirtschaftlich darstellbar zu machen. Im multimodalen Verkehr – etwa nach einer Seefracht- oder Bahnlieferung – ist sie das organisatorische Bindeglied zwischen überregionalem Hauptlauf und lokaler Feinverteilung. Nicht zu verwechseln mit dem Vorlauf, der den Zubringer zum ersten Hauptverkehrsträger beschreibt: Die Anschlussspedition ist immer nachgelagert, nie vorgelagert.

**Quelle:** [https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/anschlussspedition-54161](https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/anschlussspedition-54161)

## Schnellübersicht

| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Begriff | Anschlussspedition |
| Sprache | DE |
| Wortanzahl Definition | 90 |
| Zuletzt aktualisiert | 2026-06-16 |
| Quelle | https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/anschlussspedition-54161 |

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