# Containeridentifikation

*Zuletzt aktualisiert: 2026-06-22*

> Wer im Hafen einen Container übernimmt oder ihn in einer Einfuhranmeldung deklariert, braucht als erstes seine normierte Kennung: die Containeridentifikation nach ISO 6346.

Wer im Hafen einen Container übernimmt oder ihn in einer Einfuhranmeldung deklariert, braucht als erstes seine normierte Kennung: die Containeridentifikation nach ISO 6346. Sie setzt sich zusammen aus vier Buchstaben – drei für den Eigentümercode, einer für die Equipmentkategorie –, einer sechsstelligen Seriennummer und einer Prüfziffer, die Übertragungsfehler aufdeckt. Reedereien, Spediteure und Zollbehörden nutzen diese Kennung, um Equipment lückenlos vom ersten Beladeort über alle Umschlaghäfen bis zur Depotabgabe zu verfolgen. Im Konnossement und in der Einfuhranmeldung muss die Nummer exakt mit der physischen Box übereinstimmen; Abweichungen führen zu Halts und Nachprüfungen. Nicht zu verwechseln ist die Containeridentifikation mit dem BIC-Code, der den Betreiber bezeichnet, oder dem ILU-Code, der im europäischen Kombinierten Verkehr für Wechselbehälter und Sattelauflieger gilt.

**Quelle:** [https://www.iso.org/standard/20453.html](https://www.iso.org/standard/20453.html)

## Schnellübersicht

| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Begriff | Containeridentifikation |
| Sprache | DE |
| Wortanzahl Definition | 117 |
| Zuletzt aktualisiert | 2026-06-22 |
| Quelle | https://www.iso.org/standard/20453.html |

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