# Haftungshöchstbetrag im Seetransport

*Zuletzt aktualisiert: 2026-06-26*

> Spediteure, Verlader und Transportversicherer stossen auf den Haftungshöchstbetrag im Seetransport, sobald Schadenersatzforderungen gegenüber Reedereien gestellt werden.

Spediteure, Verlader und Transportversicherer stossen auf den Haftungshöchstbetrag im Seetransport, sobald Schadenersatzforderungen gegenüber Reedereien gestellt werden. Er bezeichnet die gesetzlich festgelegte Obergrenze, bis zu der ein Verfrachter für Verlust oder Beschädigung von Gütern während einer Seereise finanziell einstehen muss. Nach den Haager-Visby-Regeln beträgt dieser Grenzwert 666,67 Sonderziehungsrechte (SZR) pro Kollie oder 2 SZR pro Kilogramm Rohgewicht – massgebend ist der jeweils höhere Betrag. Die Deckelung gilt unabhängig vom tatsächlichen Warenwert und schützt den Verfrachter vor unbeschränkter Schadensersatzpflicht. Für Verlader hochwertiger Güter bedeutet das: Ohne eine eigenständige Transportversicherung oder eine vertraglich im Konnossement vereinbarte höhere Haftungsgrenze bleibt im Schadenfall ein erheblicher Teil des Warenwertes ungedeckt.

**Quelle:** [https://www.fracht.de](https://www.fracht.de)

## Schnellübersicht

| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Begriff | Haftungshöchstbetrag im Seetransport |
| Sprache | DE |
| Wortanzahl Definition | 104 |
| Zuletzt aktualisiert | 2026-06-26 |
| Quelle | https://www.fracht.de |

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