# Huckepackverkehr

*Zuletzt aktualisiert: 2026-06-22*

> Ein Spediteur, der einen Sattelauflieger mitsamt Zugmaschine auf einen Eisenbahnwagen verladen lässt, nutzt den Huckepackverkehr – auch «Rollende Landstrasse» genannt.

Ein Spediteur, der einen Sattelauflieger mitsamt Zugmaschine auf einen Eisenbahnwagen verladen lässt, nutzt den Huckepackverkehr – auch «Rollende Landstrasse» genannt. Die Güter werden dabei nicht umgeladen; das komplette Strassengespann rollt auf den Zug und fährt am Zielbahnhof eigenständig wieder ab. Das unterscheidet dieses Verfahren vom Wechselbehältersystem, bei dem nur der Ladekasten die Schiene nutzt, während Zugmaschine und Fahrgestell getrennt weitergeführt werden. Spediteure wählen diese Lösung auf langen Korridoren, um Fahrerkosten, Strassennutzungsgebühren und CO₂-Emissionen zu senken. In Europa sind Rollende Landstrassen durch alpine Tunnel- und Gebirgskorridore ein etablierter Regelbetrieb im kombinierten Verkehr.

**Quelle:** [https://de.wikipedia.org/wiki/Huckepackverkehr](https://de.wikipedia.org/wiki/Huckepackverkehr)

## Schnellübersicht

| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Begriff | Huckepackverkehr |
| Sprache | DE |
| Wortanzahl Definition | 91 |
| Zuletzt aktualisiert | 2026-06-22 |
| Quelle | https://de.wikipedia.org/wiki/Huckepackverkehr |

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