# Landstromanschluss

*Zuletzt aktualisiert: 2026-06-26*

> Reedereien und Hafenbetreiber nutzen den Landstromanschluss, um festliegende Schiffe während der Liegezeit über das Hafenstromnetz zu versorgen, anstatt bordeigene Hilfsdiesel laufen zu lassen.

Reedereien und Hafenbetreiber nutzen den Landstromanschluss, um festliegende Schiffe während der Liegezeit über das Hafenstromnetz zu versorgen, anstatt bordeigene Hilfsdiesel laufen zu lassen. Eine standardisierte Stecker- und Kabelinfrastruktur – in der Fachsprache auch «Cold Ironing» oder «Alternative Maritime Power» (AMP) genannt – verbindet das Schiff mit dem landseitigen Netz und speist Heizung, Kühlung, Beleuchtung und Reefer-Anlagen. Für Hafenstädte bedeutet das messbar weniger Lärm und lokale Luftschadstoffemissionen; für Reeder entstehen Einsparungen beim Treibstoff, die je nach Liegedauer und Schiffstyp wirtschaftlich relevant sein können. Nicht zu verwechseln ist der Landstromanschluss mit der Landstromanlage (der hafenseitigen Infrastruktur als Ganzes): Der Anschluss bezeichnet die physische Schnittstelle, die Anlage das Gesamtsystem inklusive Umspannwerk und Verteilung.

**Quelle:** [https://en.wikipedia.org/wiki/Shore_power](https://en.wikipedia.org/wiki/Shore_power)

## Schnellübersicht

| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Begriff | Landstromanschluss |
| Sprache | DE |
| Wortanzahl Definition | 110 |
| Zuletzt aktualisiert | 2026-06-26 |
| Quelle | https://en.wikipedia.org/wiki/Shore_power |

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