# Lieferkettenfinanzierung

*Zuletzt aktualisiert: 2026-06-22*

> Banken, Fintechs und spezialisierte Handelsplattformen setzen Lieferkettenfinanzierung ein, um Liquiditätsasymmetrien zwischen Lieferanten und Käufern auszugleichen.

Banken, Fintechs und spezialisierte Handelsplattformen setzen Lieferkettenfinanzierung ein, um Liquiditätsasymmetrien zwischen Lieferanten und Käufern auszugleichen. Das Prinzip ist einfach: Ein Finanzintermediär zahlt dem Lieferanten die Rechnung vorzeitig aus – in der Regel gegen einen Diskont –, während der Käufer sein Zahlungsziel verlängert und erst später begleicht. Beide Parteien verbessern so ihren Cashflow, ohne Handelskonditionen neu verhandeln zu müssen. Im internationalen Warenverkehr mit langen Vorlaufzeiten und hoher Kapitalbindung ist Supply Chain Finance besonders verbreitet. Abzugrenzen ist sie vom klassischen Factoring, bei dem Forderungen ohne Einbindung des Käufers verkauft werden, sowie vom Dokumentenakkreditiv, das primär Zahlungssicherheit bietet, nicht Liquiditätsbeschleunigung.

**Quelle:** [https://en.wikipedia.org/wiki/Supply_chain_finance](https://en.wikipedia.org/wiki/Supply_chain_finance)

## Schnellübersicht

| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Begriff | Lieferkettenfinanzierung |
| Sprache | DE |
| Wortanzahl Definition | 97 |
| Zuletzt aktualisiert | 2026-06-22 |
| Quelle | https://en.wikipedia.org/wiki/Supply_chain_finance |

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