# Make-to-Order (MTO) Lieferkettenmodell

*Zuletzt aktualisiert: 2026-06-25*

> Sobald ein Kundenauftrag eingeht, löst das im Make-to-Order-Modell (MTO) den eigentlichen Produktionsstart aus – gefertigt wird ausschliesslich auf konkrete Bestellung, nicht auf Vorrat.

Sobald ein Kundenauftrag eingeht, löst das im Make-to-Order-Modell (MTO) den eigentlichen Produktionsstart aus – gefertigt wird ausschliesslich auf konkrete Bestellung, nicht auf Vorrat. Das eliminiert Lagerkosten und das Risiko nicht verkaufter Bestände, da die Fertigung direkt der realen Nachfrage folgt. Typisch ist dieses Modell im Maschinenbau, im Möbel- und Druckbereich sowie in der Elektronikindustrie, wo Kunden Farbe, Grösse oder Konfiguration individuell vorgeben. Der Preis für diese Flexibilität sind längere Lieferzeiten: Im Unterschied zum Make-to-Stock-Modell (MTS) wartet der Kunde, bis die Fertigung abgeschlossen ist. In der Praxis wird MTO häufig mit bedarfssynchroner Rohstoffbeschaffung kombiniert, um auch auf der Beschaffungsseite unnötige Bestände zu vermeiden.

**Quelle:** [https://en.wikipedia.org/wiki/Make-to-order](https://en.wikipedia.org/wiki/Make-to-order)

## Schnellübersicht

| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Begriff | Make-to-Order (MTO) Lieferkettenmodell |
| Sprache | DE |
| Wortanzahl Definition | 102 |
| Zuletzt aktualisiert | 2026-06-25 |
| Quelle | https://en.wikipedia.org/wiki/Make-to-order |

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