# IATA senkt Luftfracht-Prognose: Nur noch 0,2 Prozent Wachstum erwartet

**Category:** Branchennews  |  **Source:** Frachtportal Redaktion  |  **Published:** 2026-06-14  |  **Updated:** 2026-06-24

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> IATA erwartet 2026 praktisch kein Wachstum mehr bei den Luftfrachtmengen. Gleichzeitig steigen die Treibstoffkosten der Airlines um knapp 40 Prozent.

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Die Luftfrachtbranche muss ihre Erwartungen f&uuml;r 2026 deutlich zur&uuml;ckschrauben. IATA rechnet nur noch mit 71,7 Millionen Tonnen Luftfracht. Das w&auml;ren gerade einmal 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Noch Ende 2025 war IATA von deutlich st&auml;rkerem Wachstum ausgegangen. Nun dr&uuml;cken die Konflikte im Nahen Osten, schw&auml;cherer Welthandel und eingeschr&auml;nkte Flugverbindungen auf den Markt.

Gleichzeitig explodieren die Kosten. Die weltweite Treibstoffrechnung der Airlines soll 2026 von 252 auf rund 350 Milliarden USD steigen. Das sind knapp 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Der durchschnittliche Preis f&uuml;r Flugtreibstoff soll sogar fast 70 Prozent h&ouml;her liegen.

F&uuml;r die Luftfracht ist das eine spezielle Situation. Die Mengen wachsen kaum, aber die Kosten steigen stark. Dazu kommt, dass auf einigen Strecken weniger Frachtraum im Bauch von Passagierflugzeugen verf&uuml;gbar ist. Das kann die Raten hochhalten, obwohl das Gesamtvolumen praktisch stagniert.

IATA erwartet deshalb, dass die Luftfrachtums&auml;tze um 7,2 Prozent auf 162 Milliarden USD steigen. Nicht weil viel mehr Ware fliegt, sondern weil Airlines einen Teil der h&ouml;heren Kosten &uuml;ber die Preise weitergeben.

F&uuml;r Verlader heisst das: Wenig Wachstum bedeutet nicht automatisch tiefere Raten. Auf einzelnen Relationen k&ouml;nnen knappe Kapazit&auml;ten, Umwege und hohe Treibstoffzuschl&auml;ge weiterhin f&uuml;r deutliche Preisaufschl&auml;ge sorgen.

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F&uuml;r Verlader und Spediteure heisst das: Nicht mit automatisch sinkenden Luftfrachtraten rechnen.

Die Nachfrage w&auml;chst kaum, aber Treibstoff, Umwege und knappe Kapazit&auml;ten bleiben teuer. Besonders auf Relationen &uuml;ber den Nahen Osten oder bei kurzfristigen Buchungen kann es eng werden.

Kurz gesagt: Weniger Wachstum, aber nicht zwingend tiefere Preise.

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- IATA erwartet f&uuml;r 2026 ein Luftfrachtvolumen von 71,7 Millionen Tonnen.

- Das entspricht einem Wachstum von nur 0,2 Prozent gegen&uuml;ber 2025.

- Gemessen in Frachttonnenkilometern liegt die Prognose bei plus 0,7 Prozent.

- Ende 2025 hatte IATA noch mit 2,6 Prozent Wachstum gerechnet.

- Die weltweiten Treibstoffkosten der Airlines sollen von 252 auf 350 Milliarden USD steigen.

- Das entspricht einem Anstieg von knapp 40 Prozent.

- Flugtreibstoff soll 2026 durchschnittlich rund 152 USD pro Barrel kosten.

- Die Luftfrachtums&auml;tze sollen trotzdem um 7,2 Prozent auf 162 Milliarden USD steigen.

- Die Luftfrachtraten beziehungsweise Ertr&auml;ge sollen laut IATA um rund 6,5 Prozent zulegen.

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