# Antilla (CU ANT)

**UN/LOCODE:** CU ANT  
**Land:** Cuba  
**Gewässer:** North Atlantic Ocean  
**Hafengrösse:** Large  
**Hafentyp:** Coastal (Natural)  
**GPS:** 20.8333, -75.7333

In ihrer Blütezeit verschifften 22 Zuckerfabriken der Region ihre Ernte über Antilla: Der Ort an der Bahía de Nipe an Kubas Nordküste entstand Anfang des 20. Jahrhunderts als Bahn- und Hafenstadt für den Holz- und Zuckerhandel. Bis heute ist der Hafen (CU ANT) in erster Linie ein Agrar-Exportplatz für Zucker und weitere Agrargüter der Region wie Tabak. Sechs Zuckerlager mit zusammen rund 450'000 Sack Kapazität, ein Pier von etwa 148 Metern Länge mit zwei Liegeplätzen und eine Wassertiefe um 6,7 Meter begrenzen den Betrieb auf kleinere Schiffe bis rund 190 Meter Länge. Eine moderne Container- oder Tiefsee-Linieninfrastruktur ist nicht bestätigt; die Frachtrelevanz für internationale Speditionen bleibt entsprechend begrenzt und liegt im Bulk- und Regionalverkehr. Für containerisierte Sendungen nach Kuba ist Mariel (Terminal de Contenedores del Mariel) der massgebliche Hub, ergänzt durch Santiago de Cuba im Südosten. Bulk- und Projektladung im Raum Holguín kann je nach Ware über Antilla oder das nahe Nuevitas laufen; zuständig für die Zollabfertigung ist die kubanische Aduana General de la República.

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