# Beira (MZ BEW)

**UN/LOCODE:** MZ BEW  
**Land:** Mozambique  
**Gewässer:** Mozambique Channel; Indian Ocean  
**Hafengrösse:** Medium  
**Hafentyp:** Coastal (Natural)  
**GPS:** -19.8333, 34.8333

Für Simbabwe, Sambia, Malawi und die DR Kongo ist Beira das Tor zum Indischen Ozean — der wichtigste Seezugang für eine ganze Gruppe von Binnenstaaten im südlichen Afrika. Als zweitgrösster Hafen Mosambiks schlug er 2024 rund 412'000 TEU und 4,05 Mio. Tonnen Stückgut um und galt laut dem Container Terminal Performance Index der Weltbank als effizientester Hafen im südlichen Afrika. Der Container- und Stückgutbetrieb liegt seit 1998 bei Cornelder de Moçambique, einem Joint Venture der staatlichen Hafen- und Bahngesellschaft CFM mit der niederländischen Cornelder-Gruppe; Öl- und Kohleterminal betreibt CFM separat. Cornelder investiert in den kommenden Jahren rund 120 Mio. USD, um die Containerkapazität auf 700'000 TEU und 5 Mio. Tonnen Stückgut zu erhöhen — auch um Verkehre aufzufangen, die wegen Engpässen an südafrikanischen Häfen ausweichen. Zwei Bahnlinien binden das Hinterland an: die Machipanda-Strecke nach Mutare/Simbabwe (317 km bis zur Grenze) und die Sena-Linie ins Kohlerevier Moatize in Tete (575 km). Der grosse Schwachpunkt ist die geringe Wassertiefe — die Zufahrt muss permanent ausgebaggert werden, was die Schiffsgrössen begrenzt. Wer grössere Containerschiffe oder tiefere Tiefgänge braucht, prüft Nacala im Norden Mosambiks oder Durban in Südafrika. Für Korridorverkehre ins südliche Hinterland bleibt Beira jedoch erste Wahl.

---

*Frachtportal — Seehafen-Profil: [https://www.frachtportal.com/de/information/seaports/beira-port-mz-bew](https://www.frachtportal.com/de/information/seaports/beira-port-mz-bew)*

*Markdown mirror: [https://www.frachtportal.com/api/md/seaports/de/beira-port-mz-bew](https://www.frachtportal.com/api/md/seaports/de/beira-port-mz-bew)*

*LLM-Summary (JSON): https://www.frachtportal.com/api/v1/seaports/beira-port-mz-bew/llm-summary?lang=de*