# Grindavik (ISGRI)

**UN/LOCODE:** ISGRI  
**Land:** Iceland  
**Gewässer:** North Atlantic Ocean  
**GPS:** 63.8333, -22.4333

Seit der Evakuierung im November 2023 steht Grindavík (ISGRI) auf der isländischen Halbinsel Reykjanes unter Vulkanvorbehalt – der Fischereihafen ist damit einer der unberechenbarsten Ladeplätze Nordeuropas. Der Ort zählte rund 3'790 Einwohner, die am 10. und 11. November 2023 evakuiert wurden; über 950 Wohnhäuser, mehr als 90 Prozent des Bestands, hat inzwischen die staatlich beauftragte Gesellschaft Þórkatla aufgekauft. Neun Ausbrüche der Sundhnúkur-Kraterreihe seit Dezember 2023 – der jüngste vom 16. Juli bis 5. August 2025 – machten Lavaschutzwälle von insgesamt 14 Kilometern Länge und bis zu 25 Metern Höhe nötig; im Frühjahr 2026 war keine Eruption aktiv. Grindavík ist ein reiner Fischereihafen mit Anlandung, Kühlung und Verarbeitung von Weissfisch und pelagischen Arten; Containerlinienverkehr, Zollabfertigung für Stückgutimporte oder Gefahrgutumschlag sind hier nicht bestätigt. Für Seefracht nach Südwestisland disponiert man deshalb über Þorlákshöfn mit seinen RoRo- und Kühlverkehren nach Rotterdam und Hirtshals oder über Reykjavík (IS REY), wo Eimskip und Samskip ihre Containerterminals betreiben. Wer Ladung mit Bezug zu Grindavík plant, sollte den aktuellen Stand beim isländischen Zivilschutz und der Hafenverwaltung abfragen, da Zufahrtsstrassen und Hafenbetrieb kurzfristig gesperrt werden können.

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*Frachtportal — Seehafen-Profil: [https://www.frachtportal.com/de/information/seaports/grindavik-port-isgri](https://www.frachtportal.com/de/information/seaports/grindavik-port-isgri)*

*Markdown mirror: [https://www.frachtportal.com/api/md/seaports/de/grindavik-port-isgri](https://www.frachtportal.com/api/md/seaports/de/grindavik-port-isgri)*

*LLM-Summary (JSON): https://www.frachtportal.com/api/v1/seaports/grindavik-port-isgri/llm-summary?lang=de*