# Reydarfjordur (ISRFJ)

**UN/LOCODE:** ISRFJ  
**Land:** Iceland  
**Gewässer:** North Atlantic Ocean  
**GPS:** 65.0333, -14.1000

346'000 Tonnen Aluminium pro Jahr verlässt die Tiefwasseranlage von Reyðarfjörður (UN/LOCODE ISRFJ) an der Ostküste Islands – Kapazität des benachbarten Alcoa-Fjarðaál-Schmelzwerks, das seit 2007 in Betrieb ist. Der Hafen ist auf den Import von Tonerde (Aluminiumoxid) und den Export von Aluminiumbarren und -produkten spezialisiert; ein Vakuum-Schiffsentlader übernimmt die Rohstoffanlieferung direkt am Kai. Allgemeine Container- oder Stückgutfracht wird hier nicht abgewickelt, dafür ist Reykjavík der nächste vollwertige Seehafen. Die Anbindung ans Hinterland erfolgt über die Ringstrasse (Route 1) sowie eine Werksbahn zum Schmelzwerk; nennenswerte Schienenverbindungen gibt es in Island generell nicht. Rund 450 Arbeitsplätze hängen direkt am Werk, das mit dem Bau durch Bechtel die grösste private Investition in der Geschichte Islands darstellte. Zollformalitäten laufen über die isländische Zollverwaltung, EU-Freihandelsregeln gelten über den EWR-Vertrag.

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