# Skagastrond (ISSKA)

**UN/LOCODE:** ISSKA  
**Land:** Iceland  
**Gewässer:** Greenland Sea; Arctic Ocean  
**GPS:** 65.8167, -20.3167

1982 stiess Skagaströnd (ISSKA) als erster Ort Islands in die Ära der Gefriertrawler vor – ein Wendepunkt, der den kleinen Fischereihafen an der Bucht Húnaflói an der Nordküste bis heute prägt. Seit dem späten 15. Jahrhundert ist der Ort Handelsplatz, seine Wirtschaft ruht aber fast vollständig auf Fischfang und -verarbeitung; ein geschützter Naturhafen erlaubt hier, anders als im nahen Blönduós, den Betrieb grösserer Trawler. Container- oder Stückgutverkehr im klassischen Sinn findet kaum statt, stattdessen werden Weissfisch und Garnelen bereits an Bord der Fabriktrawler tiefgefroren und angelandet. Die Anbindung ans Hinterland läuft über die Ringstrasse Route 1 Richtung Blönduós und Akureyri; ein Bahnanschluss fehlt wie überall in Island. Für Container- und Stückgutfracht sowie reguläre Zollabfertigung ist der rund 100 Kilometer entfernte Hafen Akureyri die praktikablere Alternative. Als EWR-Mitglied wendet Island im Warenverkehr mit der EU vereinfachte Zollverfahren an, ohne Teil der EU-Zollunion zu sein. Jüngere Diversifizierungsversuche Richtung Biotechnologie sollen die einseitige Abhängigkeit vom Fischfang künftig verringern.

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