01Handelsstatus und Freihandelsabkommen
Nicht-EU, aber EFTA-Mitglied, bilaterale Abkommen mit EU. Kein Mitglied des Zollunion.
Für Spediteure und Verlader ist die konkrete FTA-Lage entscheidend: Welche Zollpräferenzen sind anwendbar? Welche Ursprungsnachweise werden akzeptiert? Diese Fragen sollten bei jedem Quote und jeder Lieferung stoffbezogen geprüft werden.
02Zoll und Import/Export-Besonderheiten
e-dec / Passar 2.0 (ab 2025). Mehrwertsteuer 8,1 %. ZAZ-Verfahren für zentrale Abrechnung.
Neben den genannten Systemen gibt es länderspezifische Anforderungen an Produktkennzeichnung, technische Normen und pre-shipment-Inspektionen. Für B2C-Versand aus der EU nach Schweiz ist zusätzlich das korrekte Umsatzsteuer-Handling (z. B. IOSS) zu berücksichtigen.
03Gateways und Anbindung
Haupt-Gateways: Basel (Rhein), ZRH, GVA (Luft); Zugang über DE/IT/FR Häfen..
Die Routing-Wahl hängt von Volumen, Ursprung/Ziel und Service-Level ab. Bei zeitkritischen Sendungen oft Luftfracht via Haupt-Hub; bei Volumenware Seefracht via grösstes Terminal; bei Inland/Nachbarschaft Road oder Rail-Kombination.
04Top-Handelspartner
Die wichtigsten Handelspartner sind: EU (insbesondere DE, IT, FR), USA, China. Die genauen Statistiken variieren jährlich; aktuelle Daten liefern Eurostat, UN Comtrade und die nationalen Statistikämter.