01Worum es geht
IoT-Devices liefern Echtzeit-Position, Temperatur, Erschütterung, Feuchte für Container, Trailer und Paletten.
Digitalisierung ist in der Logistik kein Selbstzweck. Sie schafft Transparenz, reduziert manuelle Aufwände und macht Prozesse skalierbar. Entscheidend ist nicht die Technologie, sondern der Business-Case: Welches Problem wird gelöst, welches KPI verbessert, welcher Return rechtfertigt die Investition?
02Standards und Akteure
Netze: LTE-M, NB-IoT, LoRaWAN, Satellit (Iridium, Globalstar, Starlink). Marktführer: Traxens, Nexxiot, ORBCOMM, Sensitech.
Die Digitalisierung der Supply Chain ist heute klar interoperabilitäts-getrieben. Wer auf offene Standards setzt, gewinnt Reichweite und sichert Investitionen langfristig ab. Proprietäre Insellösungen rentieren sich nur, wenn sie eindeutige Differenzierungsmerkmale bieten — in den meisten Fällen sind DCSA, IATA ONE Record oder EDIFACT die bessere Wahl.
03Einführung im Unternehmen
Starten Sie mit einem klaren Use-Case (zum Beispiel Track & Trace, eBL oder CO₂-Reporting). Bauen Sie einen MVP mit einem Pilot-Partner, messen Sie KPIs wie Bearbeitungszeit, Claim-Rate und Datenqualität und skalieren Sie erst nach Validierung. Integration in bestehende ERP-/TMS-Systeme ist typischerweise der kritische Pfad.
Rechnen Sie mit einer Change-Kurve: neue Tools ersetzen gewachsene Prozesse und erfordern Schulung, Governance und klare Rollen. Planen Sie zusätzlich zum Software-Budget explizite Ressourcen für Datenqualität, Monitoring und Support ein.