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ZollverfahrenAktualisiert 15. Oktober 2025

Reihengeschäft (innergemeinschaftlich / Drittland)

Ein und dieselbe Ware wird zwischen mehreren Unternehmen in Folge verkauft, aber nur einmal physisch transportiert. Kritisch für die Bestimmung der bewegten Lieferung (USt-Befreiung).

Ein und dieselbe Ware wird zwischen mehreren Unternehmen in Folge verkauft, aber nur einmal physisch transportiert. Kritisch für die Bestimmung der bewegten Lieferung (USt-Befreiung).

Typischer Use-Case
Grenzüberschreitende B2B-Ketten zwischen Lieferant → Händler → Endkunde, ohne Zwischenlager.

01Wie funktioniert das Verfahren?

Ein und dieselbe Ware wird zwischen mehreren Unternehmen in Folge verkauft, aber nur einmal physisch transportiert. Kritisch für die Bestimmung der bewegten Lieferung (USt-Befreiung).

Das Verfahren ist Teil des Unionszollkodex (UZK) und über die entsprechenden Durchführungsverordnungen ausgestaltet. Die operative Abwicklung erfolgt in Deutschland über ATLAS (Automatisiertes Tarif- und Lokales Zollabwicklungssystem).

02Typische Anwendungsfälle

Grenzüberschreitende B2B-Ketten zwischen Lieferant → Händler → Endkunde, ohne Zwischenlager.

Vor Einrichtung des Verfahrens prüfen: Passt es zu meinem Geschäftsmodell? Welche Kosten entstehen für Bewilligung und Aufrechterhaltung? Welche Einsparungen stehen dem gegenüber?

03Voraussetzungen und Dokumentation

Anforderungen: Klarer Incoterm-Einsatz, korrekte USt-IDs der Beteiligten, einheitliche Rechnungsstellung.

Eine saubere Buchführung und die Abstimmung mit der Zollabteilung sind entscheidend. Bei der ersten Nutzung empfiehlt sich eine Zoll-Verfahrensanweisung (SOP) und eine Schulung aller beteiligten Funktionen.

Themen

ReihengeschäftChain transactionUStIntra-EU

Weiterführende Ressourcen