01Wie funktioniert das Verfahren?
Ein und dieselbe Ware wird zwischen mehreren Unternehmen in Folge verkauft, aber nur einmal physisch transportiert. Kritisch für die Bestimmung der bewegten Lieferung (USt-Befreiung).
Das Verfahren ist Teil des Unionszollkodex (UZK) und über die entsprechenden Durchführungsverordnungen ausgestaltet. Die operative Abwicklung erfolgt in Deutschland über ATLAS (Automatisiertes Tarif- und Lokales Zollabwicklungssystem).
02Typische Anwendungsfälle
Grenzüberschreitende B2B-Ketten zwischen Lieferant → Händler → Endkunde, ohne Zwischenlager.
Vor Einrichtung des Verfahrens prüfen: Passt es zu meinem Geschäftsmodell? Welche Kosten entstehen für Bewilligung und Aufrechterhaltung? Welche Einsparungen stehen dem gegenüber?
03Voraussetzungen und Dokumentation
Anforderungen: Klarer Incoterm-Einsatz, korrekte USt-IDs der Beteiligten, einheitliche Rechnungsstellung.
Eine saubere Buchführung und die Abstimmung mit der Zollabteilung sind entscheidend. Bei der ersten Nutzung empfiehlt sich eine Zoll-Verfahrensanweisung (SOP) und eine Schulung aller beteiligten Funktionen.
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