Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 18. Juni 2026
Zertifizierung Kühlkettenmanagement
Logistikdienstleister und Lagerhalter setzen die Zertifizierung Kühlkettenmanagement ein, um gegenüber Auftraggebern und Behörden nachzuweisen, dass temperaturempfindliche Waren – Arzneimittel, Lebensmittel, Diagnostika oder Blutprodukte – während Transport, Umschlag und Lagerung durchgehend im vorgeschriebenen Temperaturbereich gehalten wurden.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://www.iso.org/iso-22000-food-safety-management.html
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
93
Erwähnt in
–
Definition & Erklärung
Logistikdienstleister und Lagerhalter setzen die Zertifizierung Kühlkettenmanagement ein, um gegenüber Auftraggebern und Behörden nachzuweisen, dass temperaturempfindliche Waren – Arzneimittel, Lebensmittel, Diagnostika oder Blutprodukte – während Transport, Umschlag und Lagerung durchgehend im vorgeschriebenen Temperaturbereich gehalten wurden. Eine solche Zertifizierung verlangt typischerweise kalibrierte Messgeräte, lückenlose Temperaturaufzeichnungen, definierte Abweichungsverfahren und dokumentierte Notfallpläne für Geräteausfälle. Bekannte Bezugsrahmen sind GDP-Richtlinien (Good Distribution Practice) der Europäischen Arzneimittelagentur sowie branchenspezifische Normen wie HACCP im Lebensmittelbereich. Ohne gültige Zertifizierung werden viele Produkte beim Grenzübertritt oder vom Empfängermarkt zurückgewiesen. Im Pharmabereich ist die Zertifizierung zudem Voraussetzung für die Zulassung als qualifizierter Logistikdienstleister.
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