Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 16. Juni 2026
Beförderungsvertrag
Im Unterschied zum Kaufvertrag, der die Eigentumsübertragung einer Ware regelt, bestimmt der Beförderungsvertrag die Rechts- und Haftungsbeziehung zwischen Frachtführer und Auftraggeber für den eigentlichen Transportvorgang.
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Quelle: https://www.investopedia.com/terms/c/carriage-contract.asp
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Definition & Erklärung
Im Unterschied zum Kaufvertrag, der die Eigentumsübertragung einer Ware regelt, bestimmt der Beförderungsvertrag die Rechts- und Haftungsbeziehung zwischen Frachtführer und Auftraggeber für den eigentlichen Transportvorgang. Er legt fest, welche Güter auf welchem Weg zu welchen Konditionen befördert werden und wer bei Verlust, Beschädigung oder Verzögerung haftet. Je nach Verkehrsträger greifen unterschiedliche internationale Übereinkommen: CMR für den Strassentransport, die Haager-Visby-Regeln für den Seeverkehr sowie eigene Regelwerke für Luft und Schiene. Der Vertrag kommt durch Angebot und Annahme zustande – typischerweise dokumentiert durch Buchungsbestätigung, Frachtbrief oder Konnossement. Allgemeine Beförderungsbedingungen des Frachtführers können ergänzend Haftungsgrenzen, Reklamationsfristen und Ausschlussgründe definieren.
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