Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 24. Juni 2026
Branchenübliche Frachtklassen
Frachtführer und Spediteure verwenden Frachtklassen, um Güter anhand von Dichte, Stapelbarkeit, Handhabungsaufwand und Haftungsrisiko in standardisierte Kategorien einzuteilen – aus der jeweiligen Klasse ergibt sich direkt der anzuwendende Tarif.
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Definition & Erklärung
Frachtführer und Spediteure verwenden Frachtklassen, um Güter anhand von Dichte, Stapelbarkeit, Handhabungsaufwand und Haftungsrisiko in standardisierte Kategorien einzuteilen – aus der jeweiligen Klasse ergibt sich direkt der anzuwendende Tarif. Das System schafft eine einheitliche Grundlage für Offerten und Abrechnungen und verhindert, dass jedes Unternehmen eigene Bewertungsmassstäbe anlegt. Im nordamerikanischen Stückgutverkehr (LTL) ist das NMFC-System (National Motor Freight Classification) der dominierende Standard; andere Regionen kennen vergleichbare, teils nationale Klassensysteme. Nicht zu verwechseln sind Frachtklassen mit Gefahrgutklassen nach ADR, IMDG oder IATA-DGR: Letztere gelten ausschliesslich für gefährliche Stoffe und ziehen eigene Sicherheits- und Dokumentationspflichten nach sich.
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