Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 22. Juni 2026
Frachtklasse
Im Sammelgutverkehr (LTL – Less-Than-Truckload) kommt die Frachtklasse ins Spiel: Sie ordnet jede Warenart einer standardisierten Preiskategorie zu, die anhand von vier Kriterien ermittelt wird – Dichte, Stapelbarkeit, Handhabungsaufwand und Haftungsrisiko.
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Quelle: https://www.freightos.com/freight-resources/freight-class/
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Definition & Erklärung
Im Sammelgutverkehr (LTL – Less-Than-Truckload) kommt die Frachtklasse ins Spiel: Sie ordnet jede Warenart einer standardisierten Preiskategorie zu, die anhand von vier Kriterien ermittelt wird – Dichte, Stapelbarkeit, Handhabungsaufwand und Haftungsrisiko. Die Klassen reichen üblicherweise von 50 bis 500; je niedriger die Klasse, desto günstiger der Tarif. Ein dichtes, gut stapelbares Gut wie Stahl wird niedrig eingestuft, sperriges oder empfindliches Frachtgut erhält eine hohe Klasse und damit höhere Transportkosten. Falsche Klassifizierungen sind eine häufige Ursache für Nachrechnungen: Frachtführer führen Re-Weigh- und Re-Class-Kontrollen an ihren Terminals durch, deren Korrekturen spürbare Mehrkosten für den Verlader bedeuten können. Das Konzept ist vor allem in Nordamerika verbreitet; im europäischen Stückgutverkehr gelten andere Tarifierungslogiken.
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