Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 16. Juni 2026
Gefahrgutkennzeichnung für Batterien
Sobald eine Batteriesendung zur Beförderung aufgegeben wird, greift die Kennzeichnungspflicht: Verpackungen, Paletten und teils das Transportmittel selbst müssen standardisierte Gefahrgutaufkleber tragen.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://www.ecfr.gov/current/title-49/chapter-I/subchapter-C/part-172/subpart-E
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
110
Erwähnt in
–
Definition & Erklärung
Sobald eine Batteriesendung zur Beförderung aufgegeben wird, greift die Kennzeichnungspflicht: Verpackungen, Paletten und teils das Transportmittel selbst müssen standardisierte Gefahrgutaufkleber tragen. Je nach Batterietyp kommt in der Regel das Klasse-9-Etikett (schwarz-weiss gestreift) zum Einsatz; bei bestimmten Zellen können zusätzliche Warnzeichen für weitere Gefährdungsmerkmale vorgeschrieben sein. Die genauen Anforderungen an Grösse, Position und Sprache richten sich nach dem jeweiligen Verkehrsträger: ADR für die Strasse, RID für die Schiene, IMDG für den Seeweg und IATA-DGR für den Lufttransport. Fehlende oder fehlerhafte Kennzeichnung kann zur Transportverweigerung, zu Bussgeldern oder zur behördlichen Beschlagnahme der Sendung führen. Nicht zu verwechseln ist die Gefahrgutkennzeichnung mit dem Produktlabel nach der EU-Batterieverordnung, das gesonderte Informationspflichten wie Kapazitätsangaben regelt.
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