Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 16. Juni 2026
Gefahrgutzertifizierung
Spediteure, Verlader und Transportunternehmen nutzen die Gefahrgutzertifizierung, um gegenüber Behörden und Geschäftspartnern nachzuweisen, dass gefährliche Güter korrekt klassifiziert, verpackt, gekennzeichnet und dokumentiert sind.
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Quelle: https://www.iata.org/en/programs/cargo/dgr/
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Definition & Erklärung
Spediteure, Verlader und Transportunternehmen nutzen die Gefahrgutzertifizierung, um gegenüber Behörden und Geschäftspartnern nachzuweisen, dass gefährliche Güter korrekt klassifiziert, verpackt, gekennzeichnet und dokumentiert sind. Das anwendbare Regelwerk richtet sich nach dem Verkehrsträger: ADR für die Strasse, IMDG-Code für die See, IATA DGR für die Luft, RID für die Schiene. Autorisierte Prüfstellen bestätigen die Konformität und stellen die erforderliche Dokumentation aus, die Voraussetzung für die legale Beförderung ist. Die Zertifizierung schützt Personal, Transportkette und Umwelt vor den Folgen von Fehlklassifizierung oder unsachgemässer Handhabung. Im Unterschied zur Verpackungszertifizierung, die sich auf den Behälter selbst beschränkt, bezieht sich die Gefahrgutzertifizierung auf die gesamte Sendung einschliesslich aller zugehörigen Prozesse.
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