Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 26. Juni 2026
Intermodalcontainer
Sobald eine Sendung mehrere Verkehrsträger durchläuft, kommt der Intermodalcontainer ins Spiel: ein nach ISO-Normen gefertigter Stahlbehälter, der zwischen Lkw-Chassis, Eisenbahnwagen und Containerschiff wechselt, ohne dass die Ware umgepackt werden muss.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://www.cargohandlingjournal.com/news/article/intermodal-containers-definition-and-importance
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
109
Erwähnt in
–
Definition & Erklärung
Sobald eine Sendung mehrere Verkehrsträger durchläuft, kommt der Intermodalcontainer ins Spiel: ein nach ISO-Normen gefertigter Stahlbehälter, der zwischen Lkw-Chassis, Eisenbahnwagen und Containerschiff wechselt, ohne dass die Ware umgepackt werden muss. Die gängigsten Bauformen sind der 20-Fuss-Container (TEU) und der 40-Fuss-Container (FEU). Einheitliche Eckbeschläge und genormte Aussenabmessungen erlauben es, weltweit dieselben Krane, Spreader und Portalhubwagen einzusetzen. Das Ladegut bleibt während des gesamten Transportwegs im Behälter – Bruchverluste sinken, Terminalstandzeiten verkürzen sich, und der Aufwand für Zollkontrollen konzentriert sich auf den Containerinhalt als Einheit. Im Unterschied zum Wechselaufbau, der vor allem für den europäischen Schiene-Strasse-Verkehr entwickelt wurde und keine Stapelbarkeit erfordert, ist der Intermodalcontainer stapelbar und auf den weltweiten Seehandel ausgerichtet.
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