Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 25. Juni 2026
Internationaler Kodex für die Sicherheit von Schiffen und Hafenanlagen (ISPS-Code)
Nach den Anschlägen vom 11.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://www.imo.org/en/OurWork/Security/Pages/SOLAS-XI-2%20ISPS%20Code.aspx
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
105
Erwähnt in
–
Definition & Erklärung
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 verabschiedete die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) den ISPS-Code (International Ship and Port Facility Security Code), der 2004 als verbindlicher Bestandteil des SOLAS-Übereinkommens in Kraft trat. Er verpflichtet Reedereien und Hafeneinrichtungen weltweit, systematische Sicherheitsbewertungen durchzuführen, Zugangskontrollzonen einzurichten, Sicherheitsbeauftragte zu benennen und regelmässige Übungen zu absolvieren. Jedes Schiff benötigt einen genehmigten Schiffssicherheitsplan (Ship Security Plan, SSP); für jede Hafenanlage gilt ein entsprechender Hafenanlagensicherheitsplan (Port Facility Security Plan, PFSP). Im Unterschied zum SOLAS-Übereinkommen, das technische Seetüchtigkeit und Brandschutz regelt, konzentriert sich der ISPS-Code ausschliesslich auf die Prävention vorsätzlicher Angriffe. Schiffe ohne gültige Konformitätsnachweise können von Hafenstaaten kontrolliert und im Extremfall festgehalten werden.
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