Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 25. Juni 2026
Jones-Act-Schiffsbaunormen
Die Jones-Act-Schiffsbaunormen sind die technischen und rechtlichen Bauanforderungen, die der Merchant Marine Act von 1920 für Schiffe im US-amerikanischen Kabotageverkehr vorschreibt.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://www.maritime.dot.gov/ports/coastwise-shipping-provisions-coastwise-requirements
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
104
Erwähnt in
–
Definition & Erklärung
Die Jones-Act-Schiffsbaunormen sind die technischen und rechtlichen Bauanforderungen, die der Merchant Marine Act von 1920 für Schiffe im US-amerikanischen Kabotageverkehr vorschreibt. Ein Schiff gilt als konform, wenn es in den USA gebaut wurde, ganz oder überwiegend im Eigentum von US-Bürgern oder US-Gesellschaften steht, unter US-Flagge registriert ist und ausschliesslich von US-Bürgern bemannt wird. Alle vier Kriterien müssen gleichzeitig erfüllt sein – das Fehlen auch nur eines einzigen schliesst das Schiff vom Verkehr zwischen US-Häfen aus. Die US Coast Guard überwacht die Einhaltung der Bau-, Sicherheits- und Wartungsvorschriften durch Inspektionen und Zertifizierungen. Für Reedereien resultieren daraus erheblich höhere Bau- und Betriebskosten als im internationalen Vergleich.
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