Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 23. Juni 2026
Kontaminationsprävention in der Lieferkette
Kontaminationsprävention in der Lieferkette ist die Gesamtheit aller vorausschauenden Massnahmen, die biologische, chemische oder physikalische Verunreinigungen in den Phasen Beschaffung, Transport, Lagerung und Distribution ausschliessen oder auf ein akzeptables Mass reduzieren sollen.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://www.fda.gov/food/food-safety-modernization-act-fsma/fsma-final-rule-preventive-controls-human-food
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
90
Erwähnt in
–
Definition & Erklärung
Kontaminationsprävention in der Lieferkette ist die Gesamtheit aller vorausschauenden Massnahmen, die biologische, chemische oder physikalische Verunreinigungen in den Phasen Beschaffung, Transport, Lagerung und Distribution ausschliessen oder auf ein akzeptables Mass reduzieren sollen. Zu den typischen Instrumenten zählen Lieferantenqualifizierung, normkonforme Verpackungs- und Behälteranforderungen, systematische Inspektionen, Personalschulungen und Rückverfolgbarkeitssysteme. Im Unterschied zu nachgelagerten Dekontaminationsmassnahmen setzt Prävention an der Quelle an – in der Regel mit deutlich geringerem Aufwand als die spätere Schadensbehebung. Für die Lebensmittel-, Pharma- und Chemikalienlogistik ist sie regulatorische Pflicht: Ein einzelnes Kontaminationsereignis kann Rückrufe, Behördensperren und dauerhaften Reputationsschaden auslösen.
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