Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 22. Juni 2026
Ladungsträgerkennzeichnung
Sobald Paletten, Gitterboxen oder Kunststoffbehälter in den Logistikprozess eintreten, setzt die Ladungsträgerkennzeichnung an: Sie versieht Ladehilfsmittel mit eindeutigen Identifikationsmerkmalen – aufgedruckte Barcodes, QR-Codes oder RFID-Transponder –, die eine automatisierte Rückverfolgung über mehrere Umschlagstationen hinweg ermöglichen.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://www.gs1.org/standards
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
83
Erwähnt in
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Definition & Erklärung
Sobald Paletten, Gitterboxen oder Kunststoffbehälter in den Logistikprozess eintreten, setzt die Ladungsträgerkennzeichnung an: Sie versieht Ladehilfsmittel mit eindeutigen Identifikationsmerkmalen – aufgedruckte Barcodes, QR-Codes oder RFID-Transponder –, die eine automatisierte Rückverfolgung über mehrere Umschlagstationen hinweg ermöglichen. Lagerverwaltungssysteme und Fördertechnik lesen diese Kennzeichen an Scan-Gates oder Förderbändern aus und aktualisieren Bestandsdaten in Echtzeit. Bei Mehrwegbehälter-Systemen (Returnable Transport Items, RTI) ist eine eindeutige Kennzeichnung wirtschaftlich besonders relevant: Sie verhindert Schwund, Falschzuordnungen und aufwändige manuelle Inventuren. Als normative Grundlage für Barcode-Formate und Datenstrukturen gelten international die GS1-Standards.
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