Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 22. Juni 2026
Rückverfolgbarkeit
Im Unterschied zum reinen Sendungstracking bezeichnet Rückverfolgbarkeit die Fähigkeit, ein Produkt lückenlos durch alle Stufen der Lieferkette nachzuverfolgen – von der Rohstoffgewinnung bis zum Endempfänger.
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Quelle: https://www.gs1.org/standards/traceability
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Incoterms 2020 Simulator: Wer tragt Kosten & Risiko?
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Definition & Erklärung
Im Unterschied zum reinen Sendungstracking bezeichnet Rückverfolgbarkeit die Fähigkeit, ein Produkt lückenlos durch alle Stufen der Lieferkette nachzuverfolgen – von der Rohstoffgewinnung bis zum Endempfänger. Grundlage sind systematisch erfasste Daten zu Produktion, Verarbeitung und Transport, zugänglich über Seriennummern, Barcodes, RFID-Tags oder digitale Tracking-Plattformen. In der Lebensmittel-, Pharma- und Gefahrgutlogistik ist sie gesetzlich vorgeschrieben und bildet die operative Basis für Rückrufaktionen bei Kontamination oder Qualitätsmängeln. Zollbehörden nutzen Rückverfolgbarkeitsdaten ausserdem zur Prüfung von Ursprungsnachweisen und präferenziellen Zollansprüchen. Sendungstracking hingegen zeigt nur den aktuellen Standort einer Sendung – es erfasst weder Produktionshistorie noch den vollständigen Warenlebenszyklus.
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