Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 26. Juni 2026
Schlüsselrisiko-Indikator (KRI)
Frühzeitig drohende Störungen in Lieferkettenprozessen erkennen – dafür werden Schlüsselrisiko-Indikatoren (KRI) eingesetzt.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://www.iso.org/iso-31000-risk-management.html
Kategorie
Logistik-Konzept
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1 min
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112
Erwähnt in
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Definition & Erklärung
Frühzeitig drohende Störungen in Lieferkettenprozessen erkennen – dafür werden Schlüsselrisiko-Indikatoren (KRI) eingesetzt. Ein KRI ist eine messbare Kennzahl, die einen vordefinierten Schwellenwert überwacht – etwa die Liefertreue eines Lieferanten, die Lagerreichweite in Tagen oder die Ausfallquote auf bestimmten Transportrouten – und bei Überschreitung Gegenmassnahmen auslöst, bevor ein Schaden eintritt. Der wesentliche Unterschied zum Key Performance Indicator (KPI): Während der KPI dokumentiert, ob ein Ziel bereits erreicht wurde, zeigt der KRI an, ob ein Risiko sich dem kritischen Bereich nähert. Speditionen und Logistikdienstleister setzen KRIs beispielsweise zur Überwachung von Lieferantenkonzentration, steigenden Zollprüfungsquoten oder Frachtkapazitätsengpässen ein. Gut kalibrierte KRIs sind damit ein Kernelement des proaktiven Risikomanagements und ergänzen das Risikoregister um eine operative Frühwarnfunktion.
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