Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 18. Juni 2026
USMCA Ursprungsregeln Kfz
Anders als allgemeine Präferenzregeln legen die USMCA-Ursprungsregeln für Kraftfahrzeuge spezifische Schwellenwerte und Berechnungsverfahren fest, unter denen Fahrzeuge und Fahrzeugteile als «nordamerikanisch» gelten und damit Anspruch auf Präferenzzölle haben.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://ustr.gov/trade-agreements/free-trade-agreements/united-states-mexico-canada-agreement
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
97
Erwähnt in
–
Definition & Erklärung
Anders als allgemeine Präferenzregeln legen die USMCA-Ursprungsregeln für Kraftfahrzeuge spezifische Schwellenwerte und Berechnungsverfahren fest, unter denen Fahrzeuge und Fahrzeugteile als «nordamerikanisch» gelten und damit Anspruch auf Präferenzzölle haben. Kernanforderung ist ein regionaler Wertschöpfungsanteil von mindestens 75 % des Fahrzeugwerts – deutlich höher als die früheren NAFTA-Quoten. Zulieferer, Hersteller und Importeure müssen detaillierte Stücklisten vorlegen und den Wertanteil nach einem der zulässigen Berechnungsverfahren (Kostenkalkulation oder Transaktionswert) dokumentieren. Hinzu kommt eine eigenständige Arbeitswertkomponente, die einen Mindestanteil der Wertschöpfung an Hochlohnstandorten in Nordamerika verankert. Wer die Regeln nicht erfüllt, verliert den Präferenzzollstatus und riskiert Nachzölle oder Warenverzögerungen an der Grenze.
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