UM · UMI
Unbewohnte US-Aussengebiete (Naturschutz / Militär)
Hauptstadt: keine
Kurzprofil
Die Amerikanischen Überseeinseln (ISO-Code: UM) sind eine statistische Sammelbezeichnung für neun kleine, überwiegend unbewohnte Inseln und Atolle der Vereinigten Staaten. Acht liegen im Pazifik (Baker, Howland, Jarvis, Johnston-Atoll, Kingman-Riff, Midway-Atoll, Palmyra-Atoll und Wake), eines in der Karibik (Navassa). Mit Ausnahme von Palmyra sind es nicht inkorporierte, nicht organisierte US-Gebiete, die direkt von Washington aus verwaltet werden. Die meisten Inseln werden vom US Fish and Wildlife Service des Innenministeriums als National Wildlife Refuges betreut und sind Teil des Pacific Remote Islands Marine National Monument; Wake Island untersteht der US Air Force. Es gibt keine indigene oder ständige Bevölkerung; der Zutritt ist generell gesperrt und nur mit einer Sondergenehmigung (USFWS Special Use Permit bzw. USAF-Autorisierung) möglich, meist für Wissenschaft und Naturschutz. Wirtschaftlich spielen die Inseln keine kommerzielle Rolle: Es gibt keine Produktion und keinen regulären Aussenhandel. Logistik beschränkt sich auf Regierungs- und Militärversorgung sowie Forschungslogistik. Hafen- und Flugplatzinfrastruktur ist nur punktuell vorhanden und meist militärisch oder als Notlandeplatz gewidmet (z.B. Wake Island Airfield, Henderson Field auf Midway). Währung ist der US-Dollar (USD). Die Bedeutung der Inseln ist vorrangig ökologisch, geografisch und strategisch.
Erwähnte Länder
Begriffe im Glossar
Import-System
Kein regulärer kommerzieller Warenverkehr. Versorgung läuft über Regierungs- und Militärlogistik. Zugang nur mit Sondergenehmigung (USFWS Special Use Permit bzw. USAF-Autorisierung).
Export-System
Keine kommerziellen Ausfuhren; die Inseln sind unbewohnt und ohne Produktion. Warenbewegungen betreffen Forschungs- und Versorgungsgüter unter US-Bundeszuständigkeit.
Einfuhrsteuer / MwSt
Kein Freihandelsabkommen und kein kommerzieller Handel. Als US-Gebiete gelten US-Regelungen; Ursprungsfragen entstehen mangels Produktion praktisch nicht.
Zutritt generell gesperrt; Betreten nur mit USFWS-Sondergenehmigung (meist Forschung) bzw. USAF-Autorisierung. Strenge Naturschutz- und Biosecurity-Auflagen; ergänzend US-Verbote.
Als US-Hoheitsgebiet gelten US-Exportkontrollen (BIS/EAR) und OFAC-Sanktionsprogramme vollumfänglich.
Ohne Gewähr — bitte immer mit Spediteur/Zollagent und offiziellen Behörden abgleichen.
Kurzer Praxis-Überblick für internationale Sendungen. Je nach Zielland (Ozeanien, Nahost oder andere Regionen) können Abläufe, Vorabmeldungen und Dokumente abweichen.
Hinweis: Anforderungen hängen von Ware, Ursprung, Incoterms, Wert und Empfänger ab. Bitte im Zweifel immer mit Spediteur/Zollagent und offiziellen Stellen abgleichen.
Offizielle Links
Hinweis: Regionale/übergreifende Quellen. Länderspezifische Behördenlinks werden schrittweise ergänzt.
Extrem abgelegene, unbewohnte Inseln und Atolle ohne kommerzielle Versorgungslinien. Zugang nur mit Sondergenehmigung; Wake und Johnston militärisch geprägt.
Tropisch-maritim im Pazifik mit Taifun- und Sturmrisiko; Navassa in der Karibik mit Hurrikansaison etwa Juni bis November. Sturmrisiko für See- und Lufttransport.
Johnston-Atoll-Flugplatz seit 2005 stillgelegt; Midway (Henderson Field) seit 2002 für Besucher gesperrt, dient als Notlandeplatz; Wake militärisch genutzt. Stand: Juni 2026.
Stand: 2026-06-22
Operative Hinweise – kein Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte mit Spediteur und offiziellen Stellen abgleichen.
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Dazu zählen neun US-Aussengebiete: im Pazifik Baker, Howland und Jarvis Island, das Johnston-Atoll, das Kingman-Riff, das Midway-Atoll, das Palmyra-Atoll und Wake Island sowie in der Karibik die Insel Navassa. Sie sind überwiegend unbewohnt.
Nein. Die Inseln sind unbewohnt und ohne Produktion; es gibt keinen regulären kommerziellen Import oder Export. Warenbewegungen beschränken sich auf Regierungs-, Militär- und Forschungslogistik.
Die meisten Inseln werden vom US Fish and Wildlife Service des Innenministeriums als National Wildlife Refuges verwaltet und gehören zum Pacific Remote Islands Marine National Monument. Wake Island untersteht der US Air Force.
Es besteht keine eigenständige Steuer- oder Zollverwaltung und keine VAT. Die Gebiete werden direkt durch US-Bundesbehörden verwaltet; mangels kommerziellem Handel fallen praktisch keine Einfuhrabgaben an.
Es gibt keine kommerziellen Frachthäfen. An Flugplätzen bestehen u.a. das militärisch genutzte Wake Island Airfield und das Henderson Field auf Midway, das als Notlandeplatz dient. Der Johnston-Atoll-Flugplatz ist seit 2005 stillgelegt.
Der Zutritt ist generell gesperrt. Ein Betreten ist nur mit einer Sondergenehmigung möglich, im Regelfall einem USFWS Special Use Permit (meist für Forschung und Naturschutz) oder einer Autorisierung der US Air Force für Wake Island.
Die Inseln sind extrem abgelegen und ohne kommerzielle Versorgungslinien. Hinzu kommen strenge Naturschutz- und Zugangsbeschränkungen sowie Sturm- und Taifunrisiken im Pazifik bzw. die Hurrikansaison in der Karibik (etwa Juni bis November).
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