Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 16. Juni 2026
Antirutschmittel für das Verladen von Fracht
Antirutschmittel für das Verladen von Fracht sind Materialien, die zwischen Ladegut und Fahrzeug- oder Palettenoberfläche eingelegt werden, um die Reibung zu erhöhen und ein Verrutschen der Ware während des Transports zu verhindern.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://www.unece.org/trans/wp24/guidelinespackingctus/intro.html
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
106
Erwähnt in
–
Definition & Erklärung
Antirutschmittel für das Verladen von Fracht sind Materialien, die zwischen Ladegut und Fahrzeug- oder Palettenoberfläche eingelegt werden, um die Reibung zu erhöhen und ein Verrutschen der Ware während des Transports zu verhindern. Typische Ausführungen sind Matten aus Gummi oder Kunststoffgewebe, rutschhemmende Folien oder Spezialpapiere sowie Schaumstoffkeile. Sie kommen beim Beladen von Strassenfahrzeugen, Eisenbahnwaggons und Seecontainern zum Einsatz – besonders bei palettenloser Ladung, Stahlcoils, Rundholz oder gestapelten Kartonagen, die unter Brems- und Kurvenbelastung zur Bewegung neigen. Der CTU-Code von IMO, ILO und UNECE erkennt Antirutschmittel ausdrücklich als Massnahme der Ladungssicherung an. Sie werden in der Praxis ergänzend zu Zurrgurten oder Stauholz verwendet und ersetzen diese nicht vollständig.
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