Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 26. Juni 2026
Bindende Ursprungsauskunft
Exporteure und Importeure beantragen eine Bindende Ursprungsauskunft (BUA) bei der zuständigen Zollbehörde, um amtlich und verbindlich klären zu lassen, welches Land als Ursprungsland einer bestimmten Ware gilt.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://ec.europa.eu/taxation_customs/business/customs-procedures/origin/rules-origin_en
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
110
Erwähnt in
–
Definition & Erklärung
Exporteure und Importeure beantragen eine Bindende Ursprungsauskunft (BUA) bei der zuständigen Zollbehörde, um amtlich und verbindlich klären zu lassen, welches Land als Ursprungsland einer bestimmten Ware gilt. Die BUA legt fest, wie die massgeblichen Ursprungsregeln auf das konkrete Produkt angewendet werden – etwa ob eine ausreichende Be- oder Verarbeitung stattgefunden hat oder welche Anteile aus Drittlandmaterialien zulässig sind. Sie bindet die ausstellende Behörde rechtlich und schützt den Inhaber vor Widersprüchen oder Nachforderungen, solange Produkt und Produktionsweise unverändert bleiben. Die Gültigkeitsdauer ist befristet; wesentliche Änderungen an Zusammensetzung, Herstellungsverfahren oder Lieferkette erfordern eine Neubeantragung. Nicht zu verwechseln mit der Bindenden Zolltarifauskunft (BZTA), die die Tarifeinreihung einer Ware regelt – nicht deren Ursprung.
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