Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 25. Juni 2026
Gefahrgutmanagement für begrenzte Mengen
Im Unterschied zur vollständigen Gefahrgutregulierung erlauben ADR (Strasse), IMDG-Code (See) und IATA-DGR (Luft) vereinfachte Vorschriften für bestimmte Gefahrstoffe, sofern die Menge je Innenverpackung stoffspezifische Grenzwerte nicht überschreitet.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://unece.org/transport/dangerous-goods/lq-limited-quantities
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
93
Erwähnt in
–
Definition & Erklärung
Im Unterschied zur vollständigen Gefahrgutregulierung erlauben ADR (Strasse), IMDG-Code (See) und IATA-DGR (Luft) vereinfachte Vorschriften für bestimmte Gefahrstoffe, sofern die Menge je Innenverpackung stoffspezifische Grenzwerte nicht überschreitet. Solche Sendungen müssen zwar definierte Verpackungsanforderungen erfüllen und das charakteristische LQ-Rautenzeichen tragen, sind aber von einem Grossteil der Dokumentations- und Fahrzeugauflagen befreit. Für Verlader und Logistikteams ist die genaue Kenntnis der stoffspezifischen Mengengrenzen unerlässlich: Wer den Schwellenwert auch nur geringfügig überschreitet, fällt sofort in die volle Gefahrgutpflicht. Nicht zu verwechseln mit freigestellten Mengen (Excepted Quantities), die noch weitergehende, aber unter noch engeren Bedingungen gewährte Erleichterungen bieten.
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