Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 26. Juni 2026
Gewichtsschwelle
Bei der Tarifkalkulation tritt die Gewichtsschwelle an dem Punkt auf, an dem der gültige Frachtsatz pro Gewichtseinheit auf eine niedrigere Stufe wechselt – sobald eine Sendung diesen Schwellenwert erreicht oder überschreitet.
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Quelle: https://www.fedex.com/en-us/shipping/weight-breaks.html
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Definition & Erklärung
Bei der Tarifkalkulation tritt die Gewichtsschwelle an dem Punkt auf, an dem der gültige Frachtsatz pro Gewichtseinheit auf eine niedrigere Stufe wechselt – sobald eine Sendung diesen Schwellenwert erreicht oder überschreitet. Entscheidend ist, dass der günstigere Satz auf das gesamte Sendungsgewicht angewendet wird, nicht nur auf den Teil oberhalb der Schwelle. Übliche Schwellenwerte liegen bei 100 kg, 500 kg oder 1 Tonne, variieren jedoch je nach Verkehrsträger und Route. Verlader und Spediteure prüfen deshalb regelmässig, ob sich das Bündeln mehrerer kleinerer Sendungen lohnt, um die nächste Schwelle zu erreichen und so die Gesamtfrachtkosten zu senken. Nicht zu verwechseln ist die Gewichtsschwelle mit dem Chargeable Weight, bei dem volumetrisches Gewicht und tatsächliches Gewicht gegeneinander abgewogen und das jeweils höhere zur Verrechnung herangezogen wird.
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