Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 23. Juni 2026
kostenbasierte Frachtpreisgestaltung
Die kostenbasierte Frachtpreisgestaltung ist ein Kalkulationsverfahren, bei dem ein Carrier oder Spediteur seinen Frachtsatz aus den tatsächlich anfallenden Kosten ableitet und einen Gewinnaufschlag hinzufügt.
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Quelle: https://www.investopedia.com/terms/c/cost-plus-pricing.asp
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Definition & Erklärung
Die kostenbasierte Frachtpreisgestaltung ist ein Kalkulationsverfahren, bei dem ein Carrier oder Spediteur seinen Frachtsatz aus den tatsächlich anfallenden Kosten ableitet und einen Gewinnaufschlag hinzufügt. Ausgangspunkt sind die direkten Kosten – Treibstoff, Fahrerlöhne, Fahrzeugabschreibung – ergänzt um anteilige Gemeinkosten wie Versicherung, Verwaltung und Infrastruktur; auf diese Gesamtbasis wird eine Marge aufgeschlagen. Das Verfahren unterscheidet sich grundlegend von der marktpreisbasierten oder nachfragegesteuerten Preisfindung, bei der Angebot und Nachfrage den Satz bestimmen. Besonders verbreitet ist es bei Langzeitverträgen in der Kontraktlogistik und im Werkverkehr, wo Verlader und Carrier eine stabile, nachvollziehbare Preisbasis bevorzugen. Der Verlader gewinnt Planungssicherheit; der Carrier trägt das Risiko von Kostensteigerungen, soweit diese nicht vertraglich weitergegeben werden können.
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