Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 25. Juni 2026
Make-to-Stock (MTS)-Fulfillment-Strategie
Hersteller und Distributoren setzen Make-to-Stock (MTS) ein, wenn sie Produkte auf Basis von Absatzprognosen vorproduzieren und als Fertigwarenbestand vorhalten.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://www.investopedia.com/terms/m/maketostock.asp
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
95
Erwähnt in
–
Definition & Erklärung
Hersteller und Distributoren setzen Make-to-Stock (MTS) ein, wenn sie Produkte auf Basis von Absatzprognosen vorproduzieren und als Fertigwarenbestand vorhalten. Eingehende Aufträge werden direkt aus dem Lager bedient – das ermöglicht kurze Lieferzeiten und verlässliche Lieferzusagen. Der strukturelle Nachteil liegt in der Prognoseabhängigkeit: Überschätzte Nachfrage erzeugt Überbestände mit entsprechenden Lager- und Abschreibungskosten, unterschätzte Nachfrage verursacht Fehlmengen und Umsatzverluste. MTS eignet sich besonders für Standardartikel mit stabiler, gut prognostizierbarer Nachfrage – typisch in der Konsumgüter-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Im Unterschied dazu startet beim Make-to-Order-Modell (MTO) die Fertigung erst nach Auftragseingang, was Lagerrisiken eliminiert, aber die Lieferzeit verlängert.
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