Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 18. Juni 2026
Re-Exportkontrolle
Wer Waren aus kontrollierten Quellen – etwa güter mit Dual-Use-Eigenschaft oder solche aus Exportkontrollregimen wie dem Wassenaar-Arrangement – in ein Drittland weiterleitet, löst eine Re-Exportkontrolle aus.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://ec.europa.eu/trade/trade-policy-and-you/export-controls/re-export-controls_en
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
99
Erwähnt in
–
Definition & Erklärung
Wer Waren aus kontrollierten Quellen – etwa güter mit Dual-Use-Eigenschaft oder solche aus Exportkontrollregimen wie dem Wassenaar-Arrangement – in ein Drittland weiterleitet, löst eine Re-Exportkontrolle aus. Dieses behördliche Überwachungsinstrument stellt sicher, dass Endverwendung, Endverwender und Bestimmungsland den Auflagen der ursprünglichen Exportgenehmigung entsprechen. Ziel ist die Verhinderung von Umgehungsgeschäften, bei denen sanktionierte oder sensitiv eingestufte Güter über neutrale Drittländer an unerlaubte Abnehmer gelangen. Im Speditionsalltag bedeutet das: Umladungen, Routenänderungen oder ein Wechsel des Empfängers müssen der zuständigen Behörde gemeldet werden, bevor die Ware physisch weiterbewegt wird. Verstösse können neben Strafzöllen auch strafrechtliche Konsequenzen haben, insbesondere wenn eine Sanktionsumgehung nachgewiesen wird.
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