Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 26. Juni 2026
Stauspitzenzuschlag im Hafen
Ein Stauspitzenzuschlag im Hafen ist eine temporäre Zusatzgebühr, die Reedereien erheben, wenn Schiffe wegen Terminalüberlastung ungeplant lange auf einen freien Liegeplatz warten müssen.
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Definition & Erklärung
Ein Stauspitzenzuschlag im Hafen ist eine temporäre Zusatzgebühr, die Reedereien erheben, wenn Schiffe wegen Terminalüberlastung ungeplant lange auf einen freien Liegeplatz warten müssen. Er gilt nicht dauerhaft, sondern wird gezielt für konkrete Engpasssituationen ausgerufen – etwa bei Streiks, saisonalen Frachtspitzen oder wetterbedingten Betriebsunterbrechungen. Verlader und Spediteure werden typischerweise kurzfristig per Rundschreiben informiert. Nicht zu verwechseln mit dem Peak Season Surcharge (PSS), der allgemeine Nachfragesteigerungen in bestimmten Jahreszeiten abbildet: Der Stauspitzenzuschlag deckt operative Mehrkosten ab, die direkt am Terminal entstehen – längere Liegezeiten, zusätzlicher Geräteeinsatz und erhöhter Koordinationsaufwand.
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