Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 23. Juni 2026
Tote Fracht
Spediteure, Verlader und Charterer kennen Tote Fracht (Dead Freight) als die Gebühr, die eine Reederei für vereinbarten, aber nicht genutzten Laderaum in Rechnung stellt.
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Quelle: https://www.investopedia.com/terms/d/dead-freight.asp
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Definition & Erklärung
Spediteure, Verlader und Charterer kennen Tote Fracht (Dead Freight) als die Gebühr, die eine Reederei für vereinbarten, aber nicht genutzten Laderaum in Rechnung stellt. Sie entsteht, wenn die vertraglich festgelegte Lademenge unterschritten wird: Der Carrier hat den Raum freigehalten, der Verlader hat ihn nicht gefüllt. Im Seefrachtchartering legen Charterparty und Konnossement fest, wie Dead Freight berechnet wird und welche Mengentoleranzen gelten. Nicht zu verwechseln mit Demurrage, die für überlange Liegezeiten des Schiffes im Hafen anfällt, oder mit Detention, die Containerüberschreitungszeiten ausserhalb des Terminals betrifft. Verlader reduzieren das Risiko durch präzise Ladungsplanung, Konsolidierung mit Co-Versendern oder die vertragliche Vereinbarung von Mengentoleranzen.
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