Dachser setzt seine Forschungspartnerschaft mit Fraunhofer bis Ende 2029 fort. Beteiligt sind das Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund sowie das Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme in Sankt Augustin. Die Teams sollen digitale Lösungen, künstliche Intelligenz und Robotik für die Logistik entwickeln.
Ein bekanntes Ergebnis ist @ILO. Dahinter steckt ein digitales Abbild der Abläufe im Stückgutumschlag. Es soll dabei helfen, Sendungen und Prozesse besser zu überblicken. Laut Dachser soll die Lösung bis Ende 2026 an 14 europäischen Standorten eingeführt sein. Das ist der angekündigte Ausbauplan.
Für Stückgutkunden zählt am Ende, ob die Technik im Alltag hilft. Eine Sendung muss auffindbar sein, rechtzeitig am richtigen Tor stehen und mit brauchbaren Statusdaten weiterlaufen. Der Forschungsname allein sagt darüber noch wenig aus.
Wer ähnliche Technik im eigenen Lager prüft, sollte mit einem klaren Problem anfangen. Etwa mit Suchzeiten, falsch abgestellten Paletten oder fehlenden Übergabedaten. Danach lässt sich messen, ob die Lösung den Ablauf wirklich verbessert. Ebenso wichtig ist der Umgang mit Abweichungen: Beschädigte Etiketten, sperrige Ware und manuelle Eingriffe gehören in jeden Praxistest. Ohne diese Fälle bleibt die Vorführung schöner als der Schichtbetrieb.
