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EU AI Act und EU Data Act setzen neue Standards für Logistik-IT ab 2026 - Regulation | Frachtportal
2026-01-14T10:31:37.066000
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📰 Frachtportal Redaktion
Regulation

EU AI Act und EU Data Act setzen neue Standards für Logistik-IT ab 2026

Ab 2026 beeinflussen EU AI Act und EU Data Act Logistik-IT. WMS, TMS und Telematik-Systeme müssen neue Compliance- und Governance-Anforderungen erfüllen.

Neue EU-Regelwerke verändern Logistik-IT nachhaltig

Die EU stellt ab 2026 zwei zentrale Regelwerke in Kraft, die Logistik-IT-Systeme stark beeinflussen werden. Der EU AI Act regelt den Einsatz Künstlicher Intelligenz, während der EU Data Act den Zugang zu und die Nutzung von Daten innerhalb der EU standardisiert. Beide Gesetzgebungen betreffen direkt Warehouse Management Systeme (WMS), Transport Management Systeme (TMS) und Telematik-Lösungen in der Logistik.

Für Software-Anbieter bedeutet dies Anpassungen bei Datenhandling, Reporting und KI-gestützten Funktionen. Für Anwender steigen die Anforderungen an Compliance, IT-Governance und Dokumentation. Systeme müssen künftig nachweislich transparent arbeiten und Risiken durch automatisierte Entscheidungen minimieren.

Die Regelwerke zielen darauf ab, Wettbewerbsgleichheit zu fördern, Datenschutz sicherzustellen und Innovationssicherheit zu schaffen. Logistikunternehmen, die global operieren, müssen sich frühzeitig vorbereiten, um Lieferketten effizient und rechtskonform zu betreiben.

Experten raten, bestehende Systeme zu auditieren und Schnittstellen zu prüfen, bevor die neuen Regelungen vollständig in Kraft treten. Parallel dazu wird der Markt für Softwarelösungen wachsen, die konform und gleichzeitig flexibel sind.

Fakten, Listen, Beweise

  • EU AI Act: Regelt KI-Anwendungen nach Risikokategorien, ab 2026 verbindlich.

  • EU Data Act: Vereinheitlicht Datenzugang und Nutzung in der EU, ab 2026 verpflichtend.

  • Betroffen: WMS, TMS, Telematik-Systeme, Logistik-Dashboards.

  • Compliance-Anforderungen: Transparenz, Risiko-Minimierung, Datenprotokollierung.

  • Ziel: Sicherheit, Innovation, Wettbewerbsgleichheit und standardisierte Datennutzung.

Für die Frachtportal User
Verlader müssen prüfen, ob ihre Logistiksoftware den neuen EU-Anforderungen entspricht, um Büssgelder oder operative Verzögerungen zu vermeiden. Spediteure sollten auf Softwarelösungen achten, die Compliance und effiziente Abläufe kombinieren. Privatpersonen profitieren indirekt, da rechtskonforme und transparente Systeme Lieferzeiten stabilisieren und Informationsflüsse verbessern. Interessant ist zudem, dass neue KI-Funktionen künftig stärker reguliert werden, was Auswirkungen auf Optimierungen in Lager und Transport hat.

Quellen
Logistikpodcast. logistikpodcast.ch
EU Kommission. europa.eu
Logistik-Online. logistik-online.ch

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