Mindestlohnanpassung erhöht Kostendruck in der Logistik
Zum 01.01.2026 steigt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland auf 13,90 Euro pro Stunde. Für die Logistikbranche bedeutet dieser Schritt spürbare Mehrkosten. Besonders betroffen sind Bereiche mit hohem Personalanteil wie Transport, Umschlag und Lagerlogistik.
Nach aktuellen Auswertungen verdienten rund 8.5 Prozent der Beschäftigten kurz vor der Anpassung weniger als der neue Mindestlohn. Unternehmen müssen Löhne anheben oder bestehende Gehaltsstrukturen neu ordnen. Dies betrifft nicht nur direkt betroffene Mitarbeitende, sondern auch angrenzende Lohngruppen.
Branchenvertreter rechnen damit, dass steigende Personalkosten nur teilweise durch Produktivitätsgewinne aufgefangen werden können. In vielen Betrieben sind die Spielräume begrenzt. Effekte zeigen sich daher zunehmend bei Frachtraten, Zuschlägen und Vertragsverhandlungen.
Der Zeitpunkt fällt in eine Phase anhaltender Belastung. Hohe Energiepreise, Investitionen in Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel verstärken den Druck zusätzlich. Für viele Unternehmen wird Kostenkontrolle zur zentralen Managementaufgabe.
Fakten Listen Beweise
• Mindestlohn steigt auf 13,90 Euro ab Januar 2026
• Rund 8.5 Prozent der Beschäftigten waren zuvor unter dieser Lohnschwelle
• Logistik zählt zu den personalintensiven Branchen
• Erwartete Auswirkungen auf Transportpreise und Margen
• Anpassungsbedarf bei Lohnstrukturen und Verträgen
Für die Frachtportal User
Steigende Löhne wirken sich direkt auf Transportkosten aus. Verlader muessen mit Preisgespraechen rechnen. Spediteure stehen vor der Aufgabe, Effizienz zu steigern oder Kosten weiterzugeben. Privatpersonen spüren Effekte indirekt durch hoehere Preise und angepasste Liefermodelle. Langfristig bleibt Personal ein entscheidender Kostenfaktor.
Quellen
Bundesregierung. bundesregierung.de
Statistisches Bundesamt. destatis.de
trans.info
