In Ebikon im Kanton Luzern ist seit dem 8. Februar 2026 ein Pilotprojekt für autonome Zustellung im Einsatz. Die Migros testet gemeinsam mit dem Schweizer Technologieunternehmen LOXO ein selbstfahrendes Lieferfahrzeug im Kurzstreckenbetrieb. Das Projekt wurde unter anderem von ASTAG kommuniziert und eingeordnet. Quelle astag.ch
Das Fahrzeug mit der Bezeichnung LOXO Alpha transportiert Einkäufe von der Migros Filiale in der Mall of Switzerland zum nahegelegenen Schindler Campus. Die Strecke beträgt rund 500 Meter. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 30 km pro Stunde. Quelle astag.ch
Gemäss Berichten von SRF und Watson handelt es sich um einen realen Testbetrieb im öffentlichen Raum. Das Fahrzeug fährt elektrisch und emissionsfrei. Sensoren und Kameras überwachen permanent das Umfeld. Bestellungen erfolgen digital. Die Empfängerinnen und Empfänger öffnen das Fahrzeug mit einem individuellen Zugangscode. Quellen srf.ch watson.ch
Konkreter Anwendungsfall für die letzte Meile
Der Pilot ist bewusst klar begrenzt. Eine kurze Strecke, definierte Übergabepunkte und ein kontrollierbares Umfeld. Genau solche Szenarien gelten international als Einstieg in die autonome Logistik.
Das Fahrzeug ist für den Kurzstreckentransport im urbanen Raum ausgelegt. Die Transportkapazität wird in Medienberichten mit bis zu 64 Einkaufstaschen angegeben. Quelle watson.ch
Internationale Fachportale berichten seit Jahren über vergleichbare Projekte in Europa und Nordamerika. Autonome Zustellung gilt als möglicher Hebel zur Reduktion von innerstädtischem Lieferverkehr und Emissionen. Gleichzeitig bleiben regulatorische Fragen zu Haftung, Überwachung und Sicherheitsstandards zentral. Quelle nzz.ch
Haftung und Regulierung bleiben entscheidend
Autonome Fahrzeuge im öffentlichen Raum unterliegen klaren gesetzlichen Rahmenbedingungen. Das Bundesamt für Strassen begleitet in der Schweiz Testprojekte im Bereich automatisiertes Fahren. Quelle astra.admin.ch
Für Logistikunternehmen bedeutet dies. Technologie allein genügt nicht. Prozesse, Haftungsketten und Versicherungsfragen müssen sauber geregelt sein. Gerade bei der letzten Meile sind Personen- und Sachschäden besonders sensibel.
Skalierung als nächste Herausforderung
Ein 500 Meter Pilot ist technisch beherrschbar. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Skalierung.
Wie reagieren autonome Systeme bei komplexem Verkehr.
Wie funktioniert der Mischverkehr mit Fussgängern und Velofahrern.
Wie stabil sind Sensorik und Software bei Regen, Schnee oder Dunkelheit.
Solche Fragen entscheiden darüber, ob aus einem Pilotprojekt ein wirtschaftlich tragfähiges Modell wird.
