Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 23. Juni 2026
Gefahrgut-Seefracht
Den sicheren und regelkonformen Transport von Gefahrgütern auf dem Seeweg regelt der IMDG-Code (International Maritime Dangerous Goods Code) als verbindlicher internationaler Standard.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://www.imo.org/en/OurWork/Safety/Pages/DangerousGoods-default.aspx
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
126
Erwähnt in
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Definition & Erklärung
Den sicheren und regelkonformen Transport von Gefahrgütern auf dem Seeweg regelt der IMDG-Code (International Maritime Dangerous Goods Code) als verbindlicher internationaler Standard. Er teilt Gefahrgüter in Klassen ein – von Sprengstoffen (Klasse 1) über entzündliche Flüssigkeiten (Klasse 3) bis hin zu radioaktiven Stoffen (Klasse 7) und ätzenden Stoffen (Klasse 8) – und schreibt für jede Klasse spezifische Anforderungen an Verpackung, Kennzeichnung, Dokumentation und Ladungstrennung vor. Versender müssen eine korrekte Dangerous Goods Declaration einreichen; Reedereien sind verpflichtet, zertifizierte Dangerous Goods Officers einzusetzen und die Segregationsregeln im Stauplan einzuhalten. Fehler bei der Klassifizierung oder Deklaration können zur Zurückweisung der Sendung, zu Hafenzuschlägen oder im Schadensfall zu erheblicher Haftung führen. Gefahrgut-Seefracht unterscheidet sich grundlegend vom Luftfrachtregime unter den IATA Dangerous Goods Regulations, das für viele Stoffklassen strengere Mengenbeschränkungen vorsieht.
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