Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 25. Juni 2026
Internationale Vereinbarungen zum Schienengüterverkehr
Sobald ein Güterzug eine Staatsgrenze überquert, greifen internationale Vereinbarungen, die Vertragsrecht, Haftung und Dokumentation einheitlich regeln.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://www.otif.org/en/legal-texts/cotif-1999/uniform-rules/cim.html
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
109
Erwähnt in
–
Definition & Erklärung
Sobald ein Güterzug eine Staatsgrenze überquert, greifen internationale Vereinbarungen, die Vertragsrecht, Haftung und Dokumentation einheitlich regeln. Das zentrale Regelwerk ist die CIM – die Einheitlichen Rechtsvorschriften für den Vertrag über die internationale Eisenbahnbeförderung von Gütern – als Bestandteil der COTIF-Konvention (Übereinkommen über den internationalen Eisenbahnverkehr). Die CIM legt fest, wie Frachtverträge zwischen Bahnunternehmen, Versendern und Empfängern zu schliessen sind, welche Haftungsgrenzen bei Verlust oder Beschädigung gelten und welche Frachtpapiere mitzuführen sind. Praktisch bedeutsam ist vor allem der CIM-Frachtbrief: Er bleibt über mehrere Ländergrenzen hinweg gültig und ersetzt nationale Dokumente, was Grenzformalitäten erheblich vereinfacht. Für Logistiker, die Transporte zwischen Europa, der Türkei oder Zentralasien abwickeln, sind Grundkenntnisse der COTIF/CIM unverzichtbar.
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