Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 23. Juni 2026
Kombinierter Verkehrsvertrag
Sobald eine Sendung über mindestens zwei verschiedene Verkehrsträger befördert wird – etwa Strasse und Schiene oder See und Binnenschifffahrt –, bildet der Kombinierte Verkehrsvertrag das rechtliche Fundament der gesamten Transportkette.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX:31992L0106
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
108
Erwähnt in
–
Definition & Erklärung
Sobald eine Sendung über mindestens zwei verschiedene Verkehrsträger befördert wird – etwa Strasse und Schiene oder See und Binnenschifffahrt –, bildet der Kombinierte Verkehrsvertrag das rechtliche Fundament der gesamten Transportkette. Ein einziger Vertrag regelt den Weg vom Absendungsort bis zur Empfangsadresse; separate Abschnittverträge entfallen. Der Beförderer übernimmt gegenüber dem Auftraggeber die durchgehende Haftung, unabhängig davon, welcher Subunternehmer den jeweiligen Streckenabschnitt ausführt. Das vereinfacht die Reklamationsbearbeitung erheblich: Der Absender hat stets nur einen Ansprechpartner. Im Unterschied zu modal gebundenen Instrumenten wie dem CMR-Frachtbrief im Strassenverkehr oder dem CIM-Frachtbrief im Schienenverkehr ist der Kombinierte Verkehrsvertrag modal neutral und regelt ausdrücklich, wie die Haftung an den Übergabepunkten zwischen den Teilstrecken übergeht.
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