Logistik-GlossarDE1 Min. LesezeitStand: 26. Juni 2026
Technische Spezifikationen für die Interoperabilität (TSI)
Im Zulassungsverfahren für Schienenfahrzeuge und Infrastrukturprojekte in Europa sind die Technischen Spezifikationen für die Interoperabilität (TSI) die massgeblichen Regelwerke.
Kurzantwort
Zuletzt aktualisiert: Veröffentlicht:
Quelle: https://www.era.europa.eu/domains/technical-specifications-interoperability_en
Kategorie
Logistik-Konzept
Lesezeit
1 min
Wörter
96
Erwähnt in
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Definition & Erklärung
Im Zulassungsverfahren für Schienenfahrzeuge und Infrastrukturprojekte in Europa sind die Technischen Spezifikationen für die Interoperabilität (TSI) die massgeblichen Regelwerke. TSI sind EU-Verordnungen, die verbindliche technische und sicherheitliche Anforderungen für einzelne Teilsysteme des Eisenbahnnetzes festlegen – etwa Fahrzeugbau, Zugsicherung, Energie und Betrieb. Infrastrukturbetreiber müssen Neubauten und Erneuerungen TSI-konform planen; Fahrzeughersteller richten Konstruktion und Zulassung nach den einschlägigen TSI-Dokumenten aus. Damit schaffen die TSI die rechtliche Basis, auf der Züge verschiedener Hersteller und Netze grenzüberschreitend eingesetzt werden können. Nicht zu verwechseln sind sie mit nationalen technischen Vorschriften (NTR), die weiterhin ergänzend gelten, wo TSI keine vollständige Abdeckung vorsehen.
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