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Hauptstadt: Pago Pago
Amerikanisch-Samoa (ISO-Code: AS) ist ein US-amerikanisches Aussengebiet im Südpazifik, östlich von Samoa gelegen. Politisch ist es ein nicht inkorporiertes Territorium der Vereinigten Staaten mit lokaler Selbstverwaltung, jedoch unter US-amerikanischer Oberhoheit. Das Klima ist tropisch-maritim, geprägt von hohen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit und saisonalen Regenfällen. Die Wirtschaft basiert hauptsächlich auf Fischerei, Landwirtschaft und staatlicher Verwaltung, ergänzt durch Dienstleistungen und begrenzten Tourismus. Der Aussenhandel konzentriert sich auf Exporte von Fischprodukten, insbesondere Thunfisch, während das Territorium stark von Importen wie Lebensmitteln, Kraftstoffen und Konsumgütern abhängig ist. Amerikanisch-Samoa übernimmt eine strategische Transitfunktion im Pazifikraum, insbesondere für den Seefracht- und Flugverkehr. Die Landeswährung ist der US-Dollar (USD), was den Handel und die finanzielle Stabilität unterstützt. Häfen wie Pago Pago sind zentrale Umschlagpunkte für den Warenverkehr und stärken die logistische Anbindung des Territoriums. Trotz begrenzter Infrastruktur wird kontinuierlich in Transport und Hafenanlagen investiert, um die wirtschaftliche Integration und Exportkapazitäten zu erhöhen.
Kurzer Praxis-Überblick für internationale Sendungen. Je nach Zielland (Ozeanien, Nahost oder andere Regionen) können Abläufe, Vorabmeldungen und Dokumente abweichen.
Import-System
Einfuhrabfertigung durch die Customs Division des Department of Treasury. American Samoa liegt ausserhalb des US-Zollgebiets; erhoben wird eine Einfuhr-Excise-Tax auf den CIF-Wert, Sätze artikelabhängig.
Export-System
Ausfuhrabfertigung über die Customs Division. Waren aus American Samoa in die US-Hauptzollzone unterliegen grundsätzlich HTSUS-Spalte-1-Zöllen (19 CFR Part 7), mit Ausnahmen für qualifizierende Erzeugnisse.
Einfuhrsteuer / MwSt
Kein eigenes Freihandelsabkommen. Erzeugnisse können unter den Insular-Possession-Regeln (19 CFR 7.3) zollfrei in die US-Hauptzone gelangen, sofern Wertschöpfungs- und Verarbeitungsvorgaben erfüllt sind.
Einfuhrkontrollen u.a. für Waffen, Munition, Betäubungsmittel sowie Agrar- und Biosecurity-Güter (Quarantäne). Ergänzend gelten US-Verbote und -Beschränkungen.
Als US-Territorium gelten die US-Exportkontrollen (BIS/EAR) und die OFAC-Sanktionsprogramme vollumfänglich.
Ohne Gewähr — bitte immer mit Spediteur/Zollagent und offiziellen Behörden abgleichen.
Periphere Insellage mit langen Seerouten und begrenzten Abfahrtsfrequenzen; Abhängigkeit von wenigen Liniendiensten (u.a. Matson). Hohe Importabhängigkeit bei Konsum- und Grundgütern.
Tropisch-maritim; Zyklon- und Regenzeit etwa November bis April mit Risiko von Sturm- und Hochwasserstörungen für See- und Luftverkehr.
Neues Hafenverwaltungsgebäude in Pago Pago in Planung/Bau (Altbau 2022 abgerissen). Stand: Juni 2026.
Stand: 2026-06-22
Operative Hinweise – kein Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte mit Spediteur und offiziellen Stellen abgleichen.
Offizielle Quellen
Quellenangaben ohne Gewähr. Für rechtliche/steuerliche Entscheide offizielle Stellen konsultieren.
Nein. Amerikanisch-Samoa ist ein US-Aussengebiet, liegt aber ausserhalb des US-Zollgebiets. Waren, die von dort in die US-Hauptzone gelangen, unterliegen grundsätzlich den HTSUS-Spalte-1-Zöllen (19 CFR Part 7), wobei qualifizierende Erzeugnisse unter den Insular-Possession-Regeln zollfrei sein können.
Nein, eine allgemeine VAT oder Verkaufssteuer gibt es nicht. Stattdessen erhebt die Customs Division eine Einfuhr-Excise-Tax (Verbrauchsteuer) auf den CIF-Wert. Erhöhte Sätze gelten u.a. für Fahrzeuge, Alkohol, Tabak und zuckerhaltige Getränke.
Zuständig ist die Customs Division des American Samoa Department of Treasury. Sie wickelt Ein- und Ausfuhren ab, erhebt die Excise-Tax und kontrolliert die Wareneinfuhr an den Ein- und Ausgangsorten.
Hauptumschlagplatz ist der Port of Pago Pago auf der Insel Tutuila, betrieben von der Department of Port Administration. Luftfracht läuft über den Pago Pago International Airport (PPG/NSTU). Beide werden von der Port Administration der ASG betrieben.
Üblich sind Handelsrechnung, Packliste, das Transportdokument (Bill of Lading oder Air Waybill) und eine Einfuhrdeklaration (Customs Entry) bei der Customs Division. Je nach Ware können zusätzliche Genehmigungen erforderlich sein.
Wichtigstes Exportgut sind Fischprodukte, vor allem Thunfischkonserven aus der lokalen Konservenindustrie. Importiert werden vor allem Lebensmittel, Treibstoff und Erdölprodukte, Konsumgüter und Baumaterialien.
Die periphere Insellage bedingt lange Seerouten und begrenzte Abfahrtsfrequenzen mit wenigen Liniendiensten. Zudem besteht in der Zyklon- und Regenzeit (etwa November bis April) ein Risiko von Sturm- und Hochwasserstörungen für See- und Luftverkehr.
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