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Hauptstadt: Palikir
Mikronesien (ISO-Code: FM) liegt im westlichen Pazifik und besteht aus vier Bundesstaaten, die über mehr als 600 Inseln verteilt sind. Politisch ist der Staat eine Föderation von Inselstaaten mit einem präsidialen Regierungssystem und enger Kooperation mit den USA im Rahmen des Compact of Free Association. Das Klima ist tropisch-maritim mit hohen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit und ausgeprägter Regenzeit, gelegentlich beeinflusst durch tropische Stürme. Wirtschaftlich dominiert der öffentliche Sektor, ergänzt durch Fischerei, Landwirtschaft und begrenzten Tourismus. Der Aussenhandel ist stark auf Fischprodukte und Aid-Finanzierung angewiesen, während Importe von Lebensmitteln, Treibstoff, Konsumgütern und Maschinen die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten verdeutlichen. Logistisch spielen die Häfen in Pohnpei und Chuuk eine zentrale Rolle für den maritimen Warenverkehr. Aufgrund der isolierten Lage ist die Transitfunktion für den regionalen Handel gering, hauptsächlich beschränkt auf den Transport zwischen den Inseln und Nachbarstaaten. Mikronesien verfügt über begrenzte Strasseninfrastruktur, die den innerstaatlichen Transport unterstützt. Die Landeswährung ist der US-Dollar (USD), was die wirtschaftliche Integration mit internationalen Märkten erleichtert.
Kurzer Praxis-Überblick für internationale Sendungen. Je nach Zielland (Ozeanien, Nahost oder andere Regionen) können Abläufe, Vorabmeldungen und Dokumente abweichen.
Import-System
Elektronische Abwicklung über ASYCUDAWorld. Einfuhrzölle auf CIF-Basis nach Customs Act 1996 (Title 54): Regelsatz 4 Prozent ad valorem, Lebensmittel 3 Prozent, höhere Sätze für Tabak, Alkohol und Süssgetränke.
Export-System
Geringe Exportbürokratie, dominiert von Fischprodukten. Abwicklung über die CTA mit ASYCUDAWorld; keine allgemeinen Ausfuhrzölle vorgesehen.
Einfuhrsteuer / MwSt
Kein Freihandelsabkommen mit der Schweiz, der EU oder der EFTA; im bilateralen Warenverkehr sind keine Präferenzursprungsnachweise anwendbar.
Einfuhrkontrollen u.a. für Waffen, Munition, Drogen und Cannabis sowie Quarantäne für Pflanzen, Tiere und bestimmte Lebensmittel. Gewerbliche Ein- und Ausfuhr ist lizenzpflichtig.
FSM unterhält kein eigenständiges Sanktionsregime; als UN-Mitglied setzt es UN-Sanktionen um. Enge Bindung an die USA über den Compact of Free Association (bis 2043).
Ohne Gewähr — bitte immer mit Spediteur/Zollagent und offiziellen Behörden abgleichen.
Hauptrisiken: grosse Distanzen, geringe Schiffsfrequenz (nur wenige Anläufe pro Monat) und starke Importabhängigkeit. Lange Transitzeiten und begrenzte Umschlagskapazität.
Tropisch-maritimes Klima mit Taifun- und Sturmrisiko (v.a. zweite Jahreshälfte) und ergiebigen Regenfällen. Hohe Luftfeuchtigkeit belastet temperaturempfindliche Güter.
Versorgung über Liniendienste von Matson und Kyowa Shipping ab Guam und Asien. Compact-Mittel (3,3 Mrd. USD bis 2043) fördern Infrastruktur. Stand 2026.
Stand: 2026-06-22
Operative Hinweise – kein Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte mit Spediteur und offiziellen Stellen abgleichen.
Offizielle Quellen
Quellenangaben ohne Gewähr. Für rechtliche/steuerliche Entscheide offizielle Stellen konsultieren.
Mikronesien wickelt Zollanmeldungen elektronisch über ASYCUDAWorld ab. Zuständig ist die Customs & Tax Administration (CTA) im Department of Finance and Administration. Importe werden auf CIF-Basis verzollt.
Nein. Mikronesien kennt keine Mehrwertsteuer oder GST. Stattdessen erhebt der Staat Einfuhrzölle, mit einem Regelsatz von 4 Prozent ad valorem auf den CIF-Wert und 3 Prozent auf Lebensmittel.
Nach dem Customs Act 1996 (Title 54) gelten 4 Prozent als Regelsatz und 3 Prozent auf Lebensmittel. Höhere Sätze betreffen u.a. Tabak (50 Prozent), Zigaretten, Alkohol und Süssgetränke (25 Prozent).
Seefracht läuft über die Häfen in Pohnpei (Dekehtik), Chuuk (Weno), Kosrae (Okat) und Yap (Colonia). Für Luftfracht dienen die internationalen Flughäfen Pohnpei (PNI), Chuuk (TKK), Kosrae (KSA) und Yap (YAP).
Die Inseln werden über Liniendienste von Matson und Kyowa Shipping ab Guam und Asien versorgt. Pro Monat laufen nur wenige Schiffe die Häfen an, was die Transitzeiten verlängert.
Das tropisch-maritime Klima bringt Taifune und Stürme, vor allem in der zweiten Jahreshälfte, sowie ergiebige Regenfälle. Die hohe Luftfeuchtigkeit belastet temperaturempfindliche Güter.
Nein. Es besteht kein Freihandelsabkommen zwischen Mikronesien und der Schweiz, der EU oder der EFTA. Im bilateralen Warenverkehr sind daher keine Präferenzursprungsnachweise anwendbar.
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